Bulmker Parkfest 2011

Ja. Das war er. Der Sommer 2011. Nachdem unsere Anordnung, dass am vergangenen Samstag (10.09.2011) gefälligst die Sonne zu scheinen habe, antragsgemäß befolgt wurde, hatten wir mit dem Wetter wieder ein Riesenglück. Oder riesen Glück. Oder Riesen-Glück. Herr/Frau Duden schweigt bei diesem Wort - es mag sich jeder sein orthografisch korrekt aussehendes Wortpaar herauspicken. (Die Neue Rechtsschreibung rulez! ;-))
Äh... zurück zum Thema: Bulmker Parkfest 2011.

Am frühen Morgen sah es noch nach niederschlagendem Niederschlag aus, aber kurz danach hörte es auf zu regnen und ab dem frühen Vormittag schien die Sonne und bewirkte eine Luftfeuchtigkeit von gefühlten 180%. Aber eine hohe Luftfeuchtigkeit soll ja gut für die Atemwege sein. Außerdem war die Wiese neben dem Minigolfplatz wider Erwarten nicht in ein Sumpfgebiet verwandelt worden, so dass niemand in Gummistiefeln erscheinen musste.
Wie üblich war für leibliches, seelisches, gesellschaftliches und politisches Wohl gesorgt. Neben den "Doppelten Ts", die wohltemperierte Klänge aus elektrischen Gitarren und Bardenstimme feil boten, gab's was für die Carnivoren (http://de.wikipedia.org/wiki/Carnivoren) in Form von plattem und in runder Form vorhandenem Fleisch.
Wem diese Form der Nahrungsaufnahme widerstrebte, hatte 10 Meter weiter die Möglichkeit, sich u.a. eine leckere Gerstenkaltschale servieren zu lassen. Nicht-Alllooholisches gab es selbstverständlich auch.

Und was wäre das Bulmker Parkfest der Bulmker SPD ohne die Bulmker SPD...? Deshalb haben wir uns mit einem kleinen Stand vertreten und neben Infos und den üblichen Devotionalien (z.B. dem "Brennenden Klaus" ;-)) und die Möglichkeit angeboten, mit weltbekannten Politpromis ein oder zwei Wörter zu wechseln, so z.B. mit Joachim Poss, unserem Bundestagsabgeordneten, der meines Wissens nach immer alle Bulmker Parkfeste besucht hat. Oder mit Markus Töns, unserem Landtagsabgeordneten oder Klaus Haertel - seines Zeichens Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Gelsenkirchen. Neben dem fast vollständig angetretenem Vorstand des Bulmker Ortsvereins waren also alle weltpolitisch wichtigen Leute anwesend ;-)

Die SPD und Gewerkschaften sind wie Kaffee und Kuchen (dazu gleich noch 'was), also gab es wieder einen Stand derselben. Wobei ich den Eindruck hatte, dass sich das Zelt am Anfang ein wenig weigerte, dem Befehl zum Aufbau Folge zu leisten. Dennoch haben es die Frauen und Mannen der IGBCE natürlich geschafft.  ;-)

Eine kleine Erfolgsgeschichte in Form des AWO-Stadtteilladens Bulmke fand würdige Vertretung in Form eines Stands zusammen mit den Stadtteilladen Tossehof - wo sich im ürbigen auch eine kleine Stellwand befand, auf der noch einmal ein paar "Hinweise" zum Thema "Fütterung der kleinen Donald Ducks" im Parksee befanden. Die Zusammenfassung davon lautet: Die Enten bitte nicht füttern. Quak!

Die Hüpfburg war wie üblich ein Kindermagnet. Da ich mit meinen - wie ich finde - bescheidenen Körpermaßen trotzdem ein Hüpfburgenhüpfverbot ausgesprochen bekam (1,83m bei 100kg Gewicht ist doch nix. Und was soll das denn heißen: "Kann platzen!"....? Pah!), gönnte ich den kleineren Kindern ihre Hüpfburg von ganzem Herzen.
Außerdem wurden die Kurzen herzallerliebst noch von den engagierten Kinderdompteuren der Falken mit Erfolg bespasst.

Wie im letzten Jahr konnte man dann am Stand der Erlenkampschen Kleingärtner wieder Früchte bewundern und beschmecken, von denen ich vorher dachte, dass die niemals nie nicht hier wachsen würden. Erstaunlich waren z.B. die kurios ge- und verwachsenen Zierkürbisse. SPD-Mitglied und AWO-Bossin Gudrun berichtete auch von roten Weintrauben, deren geschmackliche Vorzüge ein hohes Suchtpotenzial aufwiesen.

Wie immer wartete die AWO Bulmke mit einem Kuchenstand auf, der auch diesmal mit einer überraschenden Vielseitigkeit aufwarten konnte. Neben Kaffee mit Milch, Kaffee mit Zucker, Kaffee mit Milch und Zucker und Kaffee mit ohne Milch und mit ohne Zucker wurde diverse Kuchen angeboten. Einige Kuchensorten wurden, aus Vorsicht, damit niemand hungern muss, bei einem Bäcker bestellt und auf Platten angeliefert.
Andere wurden von fleissigen Helferinnen und Helfern selber gebacken (oder zumindest selber gekauft) und wenn die Mädels der Kuchentheke auch manchmal nicht hundertprozentig sagen konnten, was sich z.B. in den Sandkuchen verbarg, so schmeckte es den Kunden genauso gut. (Böse Zungen machten sich über den dunklen Kastenkuchen lustig, der wie ein Rehrückenbraten aussah. Haben ihn aber trotzdem gegessen und nicht nach Beilagen wie Salzkartoffeln und Rotkohl gefragt ;-))

Kurzum: ein voller Erfolg.

Danke an die zahlreichen Helferinnen und Helfer und an die (nicht nur) Bulmker Bürger für ihren Besuch.


Sollte ich in dem Bericht jemanden vergessen haben, den es zu erwähnen galt, bitte ich um Verzeihung. Kurze Mail an mich, dann erweitere ich den Text.

 

Kleiner Nachtrag am 12.09.2011: Irgendwie sind unsere fleißigen Fleischbrater im Bericht unter die Räder gekommen, deshalb gibt' hier einen Berichtsnachschlag:

Unter anfänglicher Regie von Lothar, dem Anheizer (der später zum "Löschwagen" übersiedelte), kümmerte sich das Grillteam liebevoll um Würstels und anderes Fleisch am Stück und sorgten ebenfalls dafür, dass die Bekleidung der Grillanten auch noch am nächsten Tag nach leckerem Grillrauch roch ;-)

 

Ach... Bilder gibt es ja auch noch: